• Malin

lyrische träume

So wie du


Habe immer gesagt, dass ich so sein will wie du

Habe damit nicht das gemeint.

Ich bin so stolz auf dich

Weil es das ist, was du jeden tag in dir trägst

Was du schon in dir begraben hast, als du mich zum ersten mal im arm hieltst

Bei jeder schulaufführung, jedem konzert, jedem Kannst-Du-Mich-Da-Bitte-Hinfahren


Kämpfst du auch jeden tag so

Was hast du nur erlebt

Was ist in dir zerbrochen

Wie schaffst du es zu lächeln

Wenn ich mich gerade nicht bewegen kann

Wenn ich nur liegen will, am liebsten sterben will


Meintest du das, als du mir sagtest, du willst gehen

Als ich dachte, du willst fort

Langsam verstehe ich das gefühl

Der apfel fällt nicht weit vom stamm

Ist nicht deine schuld

Ich weiß du würdest alles geben

Enwickelst neue kräfte


Ich denk an dich, wenn ich nicht weiter weiß

Ich bin ein bisschen so wie du.


Ode an dich


Alleskönner,

der Kriegen-wir-irgendwie-hin-Sprecher,

öfter still als laut,

nicht entgleist,

außer einem unfall,

den wir noch verarzten


wohlfühlen ohne zu reden,

geht nur mit dir

klischee

egal


deine art

die volle-konzentration-auf-nichts

glücklich

ruhend

obwohl in dir alles brennt



new generation


in meinem kopf spulen sich immer dieselben verse

die kannst-du-noch-nicht-gut-genug

die machst-du-noch-nicht-gut-genug

es gibt größere problemere als deine

es gibt größere als dich


vielleicht deshalb das recken

das laute

das stille

bei allen anders

was ist an mir besonders, was auch nicht tausend andere können

tinder


tut es in euren köpfen auch so weh

ist das weltschmerz

ist das liebeskummer

sind das die 2000er

das kann doch nicht nur mir so gehen


war das ignorant zu denken, dass es euch besser geht

war es ignorant zu denken, dass es euch schlechter geht


es ist der falsche ansatz, zu denken,

dass ich anders sein müsste

vielleicht kann ich auch ein kleines bisschen

so sein wie alle anderen


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